Als Roland Dieckmann 1993/94 sein Eigenheim plante, war es eine ausgemachte Sache alternative Energiekonzepte einzusetzen.
In einem ersten Schritt wurden Vakuumröhrenkollektoren mit Flachkollektoren gemischt eingesetzt. Schon zu Beginn war ein großer Pufferspeicher die Basis der Planung, um mittels Wärmepumpe auch im Winter von der Saison der Solarkollektoren zu profitieren.
Die hybride Heizungsanlage mit solarthermischer Erzeugung von Warmwasser und Heizung war, zusammen mit einer Wasser-Wasser Wärmepumpe und einem weiteren 1000l Zwischenpuffer, eine Herausforderung für damalige Steuerungstechnik.
Deshalb und aus Interesse wurde eine individuelle Steuerung entwickelt. Dazu reichte ein 286iger Rechner, in Turbo Pascal programmiert, mit selbst gebastelter Sensorik und Aktorik.

Schritt 1:

  • 18m² Flachkollektoren
  • 9m² Röhrenkollektoren
  • 60m³ Wasserspeicher
  • 1000l Heizwasserspeicher
  • 300 l Warmwasserspeicher
  • Wasser-Wasser Wärmepumpe
  • Gastherme

Die Entwicklung bleibt nicht stehen und das Interesse die bestehende Warmwasser- und Heizungsanlage zu verbessern war, neben trivialen Platzgründen, der Anreiz einen Paraffinspeicher einzusetzen.

Schritt 2:

  • 90kW Paraffinspeicher ersetzen 1000l Heizwasserspeicher 

In der heutigen Ausbauphase wurden die Röhrenkollektoren wegen Ausfalls gegen weitere 31m² Flachkollektoren ausgetauscht. Der 1000l Tank wurde wieder ergänzt, um in den Übergangzeiten Frühjahr und Herbst mehr Heizwasser zu gewinnen, ohne die Wärmepumpe einsetzen zu müssen.

Schritt 3:

  • 49m² Flachkollektoren
  • 60m³ Wasserspeicher
  • 90kW Paraffinspeicher
  • 300 l Warmwasserspeicher
  • Wasser-Wasser Wärmepumpe
  • Gastherme
  • 1000l Zwischenspeicher für Heizungswasser              
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Bis 2012 erfüllte der 286iger Rechner brav seine Aufgabe.

Schritt 4:

  • ein ee2solution® m2 Modul ersetzt die bisherige Steuerung 

Die erste lieferbare ee2solution® Steuerung ersetzt die alte Lösung und erfüllt alle Erwartungen, die heliosys GmbH an eine moderne Steuerung hat.

 Schritt 5:

Eine Erweiterung um ein weiteres ee2solution® m2 Modul steht an: über mehr Temperatursensoren und einer Erfassung von Durchflussmengen wird ein Energiemonitoring stattfinden.

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